Vorsicht kritisch! – Sieht Liebe für euch so aus?

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Sieht Liebe für euch so aus?

  • Kompromisse, Abhängigkeit, falsches Verantwortungsgefühl, Pflichterfüllung
  • Herzenswünsche für den anderen aufgeben
  • akzeptieren, erdulden und ertragen
  • entschuldigen, rechtfertigen und verteidigen
  • in alten Gewohnheiten verharren – festgewachsen in all den Jahren
  • sich unterordnen, selbst aufgeben, anpassen, dienen
  • stets zum Wohle aller

 

Das kling nicht nach Liebe?

 

Dann will ich euch jetzt fragen:

Warum lebt ihr es dann???

 

Authentisches Bloggen und was ich darunter verstehe

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Ich habe gerade einen Artikel von mymonk.de* gelesen, in dem es um authentisches Bloggen geht.

Jetzt stelle ich mir die Frage, was ist das „authentisches Bloggen“?

 

Bin ich authentisch?

Ich ertappe mich oft dabei, wie ich vor kreativen Ideen nur so sprühe. Wenn dann aber mein innerewr Zenseur fertig ist mit seiner Beurteilung, dann ist von meinen Ideen oftmals nicht mal mehr die Überschrift übrig.

Es ist für mich authentisch, dass ich unregelmäßig poste. Ich habs echt versucht, so wie oft geraten wird, regelmäßig zu Posten. Der Effekt war, dass ich eine riesige innerliche Schreibblockade errichtet habe und gar nichts mehr geschreiben bekommen habe.

Ich möchte einen ehrlichen und authentischen Blog. Mit Beiträgen aus meinem Leben, meinen Gedanken, meiner Kreativität,…

 

Wie blogge ich richtig?

Ich bin noch so ein Blogger-Frischling und total unsicher. Also habe ich mir Infos und Bücher zum Thema besorgt: „Wie blogge ich richtig?“ und dabei musste ich feststellen, dass mein Blog nach weitläufiger Fachmeinung nicht funktionieren kann!

Ich habe keinen klaren Themenbereich, auch arbeite ich mit Cat Content und alten ausgelutschten Zitaten und Lebensweisheiten.

Ich habe kaum Bilder drin, weil ich nicht weiß wo ich schöne, passende und erlaubte Bilder finden kann.

Meine Texte sind alle (bis auf die Zitate und Weisheiten) selbst geschrieben, weil ich keine Ahnung habe, wie und ob ich andere / fremde Texte einbinden kann und darf. Ich habe zwar mal den ein oder anderen Versuch gemacht Zitate und Texte einzubinden, aber ob das so korrekt ist, weiß ich nicht wirklich…

Ich wurschtel einfach mal so vor mich hin und hoffe, dass irgendwas dabei rauskommt, was vielleicht doch jemanden interessieren könnte.

 

Ich schreibe was mir in den Sinn kommt

Und dann lese ich den Artikel von Tim* über das authentische Bloggen und denk mir: Also wenn ich in meinem Blog irgendwas richtig gemacht habe, dann das, dass ich immer authentisch geschrieben habe. Ich habe mich keiner tollen Themen bedient, die sich super vermarkten lassen und ich habe keine Extra-In-Sprache verwendet (ok – ich gebs zu: Ich schreibe anders als ich spreche. Doch wer kann und will schon wirklich Dialekt lesen?)

Ich schreibe über Dinge, die meinem Hirn und dessen Windungen entsprungen sind, über Dinge die mir begegnet sind, Themen zu denen ich inspiriert wurde und Zitate, die mich berühren.

 

Ich schreibe… Ja warum schreibe ich eigentlich?

Eine gute Frage…

Zuerst sollte es nur ein Experiment für mich sein, aber ich habe schnell gemerkt, dass es für mich mehr ist. Es tut mir gut zu schreiben und meine Gedanken in Form zu bringen und zu veröffentlichen. So macht mein ständiges Grübeln und Analysieren auch endlich Sinn.

Ich bin oft selbst überrascht, wenn ich nach einger Zeit meine Texte nochmals lese.

Ich denke, mein Blog ist so authentisch, wie es mir möglich ist.

 

Was denkt ihr?

Für mich wäre es jetzt ungemein spannend zu wissen, was Ihr über meinen Blog, das authentische Schreiben und diesen Bericht denkt. Laßt es mich doch gerne wissen.

Auch über Kritik, Lob, Anregungen und Tips jeder Art freue ich mich!

 

* Hier der Link zum Beitrag von Tim von mymonk.de: http://mymonk.de/warum-ich-deinen-blog-nicht-mag/

Hirnverrenkungen über Beständigkeit

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Was ist Beständigkeit?

Diese Frage beschäftigt mich heute ganz besonders. Bei diesem Wort kommen in mir ganz viele gemischte Gefühle hoch. Es kommt Sehnsucht, aber auch Angst hoch. Es kommen Wut, Trauer und Verzweiflung. Eine Suche nach Hoffnung, ein schweres Herz, Enge in der Brust…

Ich entscheide mich genauer hinzusehen.

Was ist Beständigkeit?

Wikipedia definiert es so:

Beständigkeit steht für

gegenständliche Bedeutungen:

Im philosophisch-psychologischen Sinn:

Doch was ist Beständigkeit für mich? Das ist gar nicht so einfach zu sagen, denn jeder Gedanke ist wieder mit unterschiedlichen Gefühlen gepaart. Denke ich an eine beständige Partnerschaft, dann kommt eine unglaubliche Sehnsucht in mir hoch. Eine Sehnsucht nach Liebe, Vertrauen und Zukunft. Gleichzeitig meldet sich auch die Angst. Die Angst eingesperrt oder gefesselt zu sein in einer Beziehung. Die Angst an etwas festzuhalten, das ich eigentlich doch nicht will.

Wenn ich an einen beständigen Arbeitsplatz denke, dann fallen mir Begriffe wie Zwang, Verpflichtung und Disziplin ein. Aber auch Sicherheit, Unabhängigkeit und ein Hauch von Luxus.

Sicherheit fällt mir auch ein, wenn ich an beständige Freundschaften denke. Begriffe wie Freude, Verantwortung, Gemeinsamkeit fallen mir hier ein. Als Gefühl meldet sich wieder die Sehnsucht, denn eine beständige Freundschaft ist ein großer Wunsch von mir. Es kommt auch Wut. Wut auf mich selbst, dass ich es nicht schaffe, mir eine solche Freundschaft aufzubauen und es kommt die Traurigkeit darüber.

Ich stelle gerade fest, dass ich sehr beständig bin in meiner Denkweise und wie ich diese hier aufschreibe. Ja mein Gedankenkarussell ist sehr beständig. Auch die Tatsache, dass in meinem Leben bisher nichts wirklich beständig war, ist ein sehr beständiger Kreislauf. Hier wünsche ich mir allerdings mehr Unbeständigkeit. Meine Gedanken dürften sich gerne mal andersrum drehen…

Daraus ergibt sich doch ein Paradoxon oder findet ihr nicht?

In dem was beständig ist möchte ich Unbeständigkeit. In dem Bereich wo Unbeständigkeit herrscht, wünsche ich mir Beständigkeit.

Wenn wir das nun als Gesetzmäßigkeit festlegen, dann ist das Streben nach Beständigkeit gleich dem Streben nach Unbeständigkeit.

Somit ist das Streben nach Beständigkeit genauso beständig wie das Streben nach Unbeständigkeit.

Womit bewiesen wäre: nichts im Leben ist beständig außer die Unbeständigkeit.

Ob uns das gefällt oder nicht.

Und mit dieser Erkenntnis wünsche ich euch einen tollen Tag!

Foto: © diuno – Fotolia.com

Schockbilder am heimischen Kühlschrank?

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Eine kleine abenteuerliche Gedankenreise erwartet euch:

Kennt ihr das Gefühl, dass nichts im Leben schnell genug gehen kann?

Man kann nicht schnell genug lernen, nicht schnell genug arbeiten, nicht schnell genug von „A“ nach „B“ gelangen, nicht schnell genug auf die letzte SMS antworten, nicht schnell genug seine Ziele erreichen, nicht schnell genug seine Kinder zu hoch entwickelten Hochleistungsindividuen erziehen, nicht schnell genug ins Wochenende starten,…

(Ich könnte jetzt unendlich weiter aufzählen.)

Ich nehme mir nur schnell Zeit einen Happen zu essen, ich muss nur schnell noch wo vorbei, nur schnell noch kurz Zähne putzen, nur schnell noch diese Mail beantworten, nur schnell noch jemandem zum Geburtstag gratulieren, bevor ich… weiter… renne…

Ich fühle mich gerade nur allein vom Schreiben dieses Textes schon gestresst.

Geht es euch beim Lesen auch so?

Wenn ich ehrlich bin und versuche ganz objektiv hinzuschauen, dann finde ich einige dieser Aussagen in meinem Leben wieder. Und das macht mich nun doch nachdenklich. Was tue ich mir damit eigentlich an? Ich ignoriere mich und meine Bedürfnisse – schlimmer noch – ich zerstöre mich Stück für Stück selbst.

Denn wenn ich nicht irgendwann mit BurnOut oder Depressionen in einer Klinik lande, so dann sehr wahrscheinlich mit Magenproblemen, Herzinfarkt oder Schlaganfall.

Aktuell sind große Diskussionen in den Medien bezüglich der Schockbilder, welche aufgrund des Beschlusses des Europäischen Parlaments ab 2016 auf alle Zigarettenpackungen gedruckt werden sollen. Hiermit sollen die Raucher auf das Gesundheitsrisiko hingewiesen werden, welches sie durch das Rauchen eingehen. Im besten Fall sollen diese Bilder abschrecken, vom Rauchen lösen und einer gesünderen Lebensführung den Weg ebnen.

Ich persönlich sehe einen guten Ansatz hinter dieser Aktion.

Human Heart Attack Time Bomb

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Ich würde sogar noch weiter gehen: künftig werden in allen Büros und Werkshallen große Fotos von Herzinfarkt-OPs oder „ausgebrannten“ Menschen mit dem Slogan: „Stress schadet der Gesundheit!“, aufgehängt.

Jede Wohneinheit wird gesetzlich verpflichtet, am Kühlschrank ein ebensolches Foto aufzuhängen und in öffentlichen Gebäuden weisen Plakate auf die Gesundheitsgefährdung durch Stress hin.

Es wird Aufklärungsveranstaltungen geben, auf denen die Menschen lernen wie wichtig und richtig es ist auch mal NEIN zu sagen und in Workshops lernen sie dies umzusetzen und wieder selbstbestimmter, achtsamer und verantwortungsvoller mit ihrer Gesundheit und damit mit ihrem Leben umzugehen.

Und wenn das alles langsam aber sicher in der Gesellschaft ankommt und umgesetzt wird, dann kann ein globales Umdenken einsetzen. Die Menschen werden wieder gesünder sein, für Gemeinschaft, Freundschaft, Nächstenliebe und Nähe wird wieder Platz sein, Kriminalität wird sich reduzieren, stressbedingter Drogenmissbrauch wird zurückgehen, Kinder werden wieder spielen können – es wird wieder Zeit zum Leben geben.

Wäre das nicht auch ein toller Ansatz?

Ich bin gespannt auf eure Meinungen und Kommentare! Diskussion ist ausdrücklich erwünscht!

Foto: © freshidea – Fotolia.com