Das Leben vergeht

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Das Leben vergeht

Jeden Moment vergeht wieder ein Moment meines Lebens

Ich sitze hier,

nehme es wahr

Begreife, dass viele Menschen, die mir am Herzen liegen viel zu schnell nicht mehr bei mir sein werden

*

Das Leben vergeht

Jeder Moment davon ist so kostbar – mit nichts zu bezahlen

Ich sitze hier,

nehme es wahr

Begreife, dass ich allein die Macht habe, mein Leben zu gestalten – viel zu schnell werde ich alt und die Kraft schwindet

*

Das Leben vergeht

Jeden Moment achtsam, glücklich, in Frieden, liebevoll, mit allen Sinnen genießen

Ich sitze hier,

nehme es wahr

Begreife, dass ich weine, weine um mein Leben. Mein Leben das war und das welches gerade ist

Denn ich erkenne, ich weiß nicht wie man es tut – LEBEN

***

c) https://rummelplatzsofa.wordpress.com/

Herbstblumen

 

Wo ich sein will – Ein Zitat

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Wo ich sein will

Ich will an einem Ort sein,
an dem jeden Tag getanzt wird,
wild oder sanft,
an dem Menschen sich berühren
körperlich und emotional
und miteinander weinen können.

Ich will an einem Ort sein
an dem jeden Tag gelacht wird,
gerade dann wenn es schwer wird.

Ich will an einem Ort sein,
an dem Menschen fröhlich streiten,
an dem um kleine und große Bedürfnisse
gerangelt wird,
jeder für sich einsteht
mit Liebe für den Anderen.

Ich will an einem Ort sein,
an dem Emotionen sein und fließen dürfen
und nichts zurückgehalten wird
aus falscher Scham.

 

Ich will an einem Ort sein
an dem Musik zu Hause ist
und die Schönheit der Welt
nach innen getragen wird.

Ich will an einem Ort sein,
an dem gekocht und gegessen wird
mit Freude und mit allen Sinnen,
an dem gerochen und geschmeckt wird.

Ich will an einem Ort sein,
an dem Wasser ist,
das mich mit seiner Energie umspült,
das Alte fortträgt und das Neue bringt
jeden Tag.

Da bin ich schon mit meinen Kindern,
ich will es ausdehnen und mit noch
viel mehr Menschen teilen.

Denn dann wird das Leben
ein wahres Fest.

Andrea Stern/Regentanz

Text gefunden auf: https://www.facebook.com/pages/Regentanz/777993788880726?fref=nf

 

 

Was WIRKLICH wichtig ist und was ich WIRKLICH wissen möchte

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Es ist für mich nicht wichtig, womit du deinen Lebensunterhalt verdienst.

Ich möchte wissen, wonach du innerlich schreist
und ob du zu träumen wagst, der Sehnsucht deines Herzens zu begegnen.

Es ist für mich nicht wichtig, wie alt du bist.

Ich möchte wissen, ob du es riskierst, wie ein Narr auszusehen,
um deiner Liebe willen, um deiner Träume willen und für das Abenteuer des Lebendigseins.

Es ist für mich nicht wichtig, welche Planeten im Quadrat zu deinem Mond stehen.

Ich möchte wissen, ob du den tiefsten Punkt deines Lebens berührt hast, ob du geöffnet worden bist von all dem Verrat, oder ob du zusammengezogen und verschlossen bist aus Angst vor weiterer Qual.

Ich möchte wissen, ob du mit dem Schmerz – meinem oder deinem – da sitzen kannst, ohne zu versuchen, ihn zu verbergen oder zu mindern oder ihn zu beseitigen.

Ich möchte wissen, ob du mit der Freude – meiner oder deiner – da sein kannst, ob du mit Wildheit tanzen kannst, von den Fingerspitzen bis zu den Zehenspitzen erfüllt mit Begeisterung, ohne uns zur Vorsicht zu ermahnen, zur Vernunft, oder die Grenzen des Menschseins zu bedenken.

Es ist für mich nicht wichtig, ob die Geschichte, die du erzählst, wahr ist.

Ich möchte wissen, ob du jemanden enttäuschen kannst, um dir selber treu zu sein. Ob du den Vorwurf des Verrats ertragen kannst und nicht deine eigene Seele verrätst.

Ich möchte wissen, ob du vertrauensvoll sein kannst und von daher vertrauenswürdig.

Ich möchte wissen, ob du die Schönheit sehen kannst, auch wenn es nicht jeden Tag schön ist, und ob du Dein Leben aus der Kraft des Universums speisen kannst.

Ich möchte wissen, ob du mit dem Scheitern – meinem und deinem – leben kannst und trotzdem am Rande des Sees stehen bleibst und zu dem Silber des Vollmonds rufst: – Ja! –

Es ist für mich nicht wichtig, zu erfahren, wo du lebst und wie viel Geld du hast.

Ich möchte wissen, ob du aufstehen kannst nach einer Nacht der Trauer und der Verzweiflung, erschöpft, und bis auf die Knochen zerschlagen, und tust, was für die Kinder getan werden muss.

Es ist für mich nicht wichtig, wer du bist und wie du hergekommen bist.

Ich möchte wissen, ob du mit mir in der Mitte des Feuers stehen wirst und nicht zurückschreckst.

Es ist für mich nicht wichtig, wo oder was oder mit wem du gelernt hast.

Ich möchte wissen, ob du allein sein kannst und in den leeren Momenten wirklich gern mit dir zusammen bist.

Ich möchte wissen, was dich von innen hält, wenn sonst alles wegfällt.

Quelle: Oriah Mountain Dreamer, indianische Heilerin aus Kanada, gefunden auf verschiedenen Homepages