Was das Herz will?

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Ganz oft im Leben steht man an Weggabelungen an denen man sich für einen Weg entscheiden sollte.

Mir geht es gerade wieder einmal so.

Und auf die Frage hin, was ich tun soll – wie ich mich am besten entscheiden soll – kam ganz oft die Gegenfrage:
Was will dein Herz?

Ja, was will es denn?

  • Auf meinen Verstand hören –
    abwägen, strukturieren, orgnaisieren, planen, Lösungen entwickeln,… all das kenne, kann und mach ich.
  • Auf meinen Bauch / meine Intuition hören hören –
    das lerne ich immer mehr.
  • Auf mein Herz / meine Seele hören –
    kenne ich nicht – Wie geht das?

Wie kann ich den Weg zu meinem Herzen finden und seine Sprache verstehen lernen?

Ich Kornkreis

 

Bildquelle: Mit freundlicher Genehmigung von: http://www.praxis-raumfuerdich.de/

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Wo ich sein will – Ein Zitat

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Wo ich sein will

Ich will an einem Ort sein,
an dem jeden Tag getanzt wird,
wild oder sanft,
an dem Menschen sich berühren
körperlich und emotional
und miteinander weinen können.

Ich will an einem Ort sein
an dem jeden Tag gelacht wird,
gerade dann wenn es schwer wird.

Ich will an einem Ort sein,
an dem Menschen fröhlich streiten,
an dem um kleine und große Bedürfnisse
gerangelt wird,
jeder für sich einsteht
mit Liebe für den Anderen.

Ich will an einem Ort sein,
an dem Emotionen sein und fließen dürfen
und nichts zurückgehalten wird
aus falscher Scham.

 

Ich will an einem Ort sein
an dem Musik zu Hause ist
und die Schönheit der Welt
nach innen getragen wird.

Ich will an einem Ort sein,
an dem gekocht und gegessen wird
mit Freude und mit allen Sinnen,
an dem gerochen und geschmeckt wird.

Ich will an einem Ort sein,
an dem Wasser ist,
das mich mit seiner Energie umspült,
das Alte fortträgt und das Neue bringt
jeden Tag.

Da bin ich schon mit meinen Kindern,
ich will es ausdehnen und mit noch
viel mehr Menschen teilen.

Denn dann wird das Leben
ein wahres Fest.

Andrea Stern/Regentanz

Text gefunden auf: https://www.facebook.com/pages/Regentanz/777993788880726?fref=nf

 

 

Meine Seele hat so große Sehnsucht nach euch… wo seit ihr???

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Ein altes Sprichwort sagt doch: Man vermisst nichts was man nicht kennt – oder so ähnlich.

Es gab da ein Wochenende im Juni – zur Sommersonnwende – am Ammersee. (http://www.alban-hevin.de/)

Irgendetwas hat mich dort hingezogen. Eine innere Stimme, die mir sagte, dort – genau dort musst du hin. Und ich war dort.

Ich war zu Hause – das erste Mal in meinem Leben hatte ich das Gefühl unter hunderten von fremden Menschen einfach zu Hause zu sein.

Endlich frei sein! Endlich ICH sein!

Ich habe dort den Mut gefunden, mich anzunehmen wie ich bin. Ich habe den Mut gefunden, zu meiner Gabe und zu meinem Tun zu stehen. Ich habe den Mut gefunden, mich nicht mehr zu verstecken. Was für ein Geschenk!!!

So etwas kannte ich bisher nicht. Ich habe auf Alban Hevin kennen lernen dürfen, wie Gemeinschaft funktioniert. Ich war Teil davon.

Wisst ihr was ich seit Alban Hevin am meisten vermisse?

Diese Gemeinschaft.

Ich bin ein „Spirit-Neuling“. Ich habe nicht viele persönliche Kontakte zu Gleichgesinnten. Und genau das fehlt mir. Wie gerne würde ich mich mit Menschen, die auf dem gleichen Weg sind wie ich austauschen. Mich mit ihnen treffen und Gemeinschaft leben.

Meine Seele hat so große Sehnsucht nach euch… wo seit ihr???

 

Gemeinschaft leben auf Alaban Hevin

Gemeinschaft leben auf Alaban Hevin
Bildquelle: © 2014 by Axel Hebenstreit / Lichtseelen.com

 

Alban Hevin – ein Friedensfestival zur Sommersonnenwende – und was es mit mir machte

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Ich habe in den vergangenen Tagen gelernt, wie schön Freiheit sein kann. Die Ketten meiner Flügel mit Hilfe vieler lieber Menschen abzustreifen, mich von ihnen tragen zu lassen und die herzberührende Erfahrung zu machen, getragen zu werden. Diese Erfahrung durfte ich auf dem Alben Hevin Festival in Dießen am Ammersee machen.

Die Veranstalter hatten großen Mut und noch mehr Herzblut bewiesen dieses Festival zu kreieren.
Eine Drei-Tage-Veranstaltung mit komplettem Rahmenprogramm für freien Eintritt!
Die Idee dahinter: Jeder sollte die Möglichkeit haben, daran teilzunehmen!
Sämtliche Künstler, Musiker, Schamanen und alle, die mitgearbeitet hatten, haben dies ohne Gage getan, wie Claudia Sieber-Bethke bei ihrer Eröffnungsrede bestätigte. Was für eine tolle Sache, wie ich finde!

Claudia hat es vorgemacht: Sie hat ihre Flügel gestreckt, ihr Herz und ihren Mut vorausgeworfen und ist hinterher gesprungen. Sie und alle Mitwirkenden haben etwas Unglaubliches gezaubert.

Ich bin am Freitag angekommen und hatte das Gefühl zu Hause zu sein. Ich bin, auch Dank Spirit Bears (Phillip Kansa) eindrucksvollen Vorträgen, von einem Hoch ins Tief gefallen und wurde doch weiter getragen.

 

Sommersonnenwendfeuer auf Alban Hevin

Sommersonnenwendfeuer auf Alban Hevin
Bildquelle: http://www.lichtseelen.com – Axel Hebenstreit

Ich habe ein neues Wort gelernt: Eigenmächtig. Und das Wort Freiheit! Ich habe mein zweites Krafttier endlich anerkennen können – jetzt darf ich mit ihm tanzen! All das war und ist Alban Hevin. All das waren und sind – WIR – wir alle gemeinsam! Eine Gemeinschaft aus Liebe, Wertfreiheit und Angenommen Sein.
Ein Netz von und für Spirits, ein Netz von und für jeden, der sich darauf einlassen will.

Ich bin nicht mehr der Mensch, der ich am Freitagmorgen bei Beginn des Festivals noch war. Ich spüre genau – es kommt etwas Großes auf mich zu und es wird um so vieles schöner sein, als das was war. Hierfür danke ich Alban Hevin! Dieses Festival gab meiner und unser aller Seelen einen Raum. Den Raum uns zu finden, den Raum uns zu tragen und den Raum ein Netz zu spinnen, welches Zeit und Raum überdauern wird.

Tolle Impressionen und Hintergrundinfos zum Festival findet ihr hier: http://www.alban-hevin.de/ und hier: https://www.facebook.com/Sommersonnwendfeier. Viel Spaß beim Eindrücke sammeln!

Beständigkeit und ein faszinierendes Paradoxon

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Was ist  Beständigkeit?

Diese Frage beschäftigt mich heute ganz besonders. Bei diesem Wort kommen in mir ganz viele gemischte Gefühle hoch.

Es kommt Sehnsucht, aber auch Angst hoch.

Es kommen Wut, Trauer und Verzweiflung.

Eine Suche nach Hoffnung, ein schweres Herz, Enge in der Brust…

 

Ich entscheide mich genauer hinzusehen

Was ist Beständigkeit?

Wikipedia definiert es so:

Beständigkeit steht für

gegenständliche Bedeutungen: – Haltbarkeit und Stabilität, insbesondere als –Härte und Widerstandsfähigkeit von Gegenständen und Produkten […]

Im philosophisch-psychologischen Sinn: – Dauer, Regelmäßigkeit – Gleichmut, seelische Stabilität […]

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Best%C3%A4ndigkeit

 

Doch was ist Beständigkeit für mich?

Das ist gar nicht so einfach zu beantworten, denn jeder Gedanke ist mit unterschiedlichen Gefühlen gepaart.

Denke ich an eine beständige Partnerschaft, dann kommt eine unglaubliche Sehnsucht in mir hoch. Eine Sehnsucht nach Liebe, Vertrauen und Zukunft. Gleichzeitig meldet sich auch die Angst. Die Angst eingesperrt zu sein in einer Beziehung, die Angst an etwas festzuhalten, das ich eigentlich doch nicht will.

Wenn ich an einen beständigen Arbeitsplatz denke, dann fallen mir Begriffe wie Zwang, Verpflichtung und Disziplin ein. Aber auch Sicherheit, Unabhängigkeit und ein Hauch von Luxus.

Sicherheit fällt mir auch ein, wenn ich an beständige Freundschaften denke. Begriffe wie Freude, Verantwortung, Gemeinsamkeit fallen mir hier ein. Als Gefühl meldet sich wieder die Sehnsucht,l denn eine beständige Freundschaft ist ein großes Geschenk. Und es kommt Traurigkeit. Traurigkeit begründet im Verlust solcher Freundschaften.

 

Der Lauf der Unbeständigkeit

Ich stelle gerade fest, dass ich sehr beständig bin…

… sehr beständig in meiner Denkweise und wie ich diese hier aufschreibe. Ja, mein Gedankenkarussell ist sehr beständig.

Auch die Tatsache, dass in meinem Leben bisher nichts wirklich beständig war, ist ein sehr beständiger Kreislauf. Hier wünschte ich mir allerdings mehr Unbeständigkeit. Meine Gedanken dürfen sich gerne mal andersrum drehen.

 

Daraus ergibt sich ein faszinierendes Paradoxon:

In dem was beständig ist suchen wir Unbeständigkeit, in den Bereichen wo Unbeständigkeit herrscht, wünschen wir uns Beständigkeit.

Wenn wir das nun als Gesetzmäßigkeit festlegen, dann ist das Streben nach Beständigkeit gleich dem Streben nach Unbeständigkeit. Somit ist das Streben nach Beständigkeit genauso beständig, wie das Streben nach Unbeständigkeit.

Womit bewiesen wäre: nichts im Leben ist beständig außer die Unbeständigkeit.

Ob uns das gefällt oder nicht.

Und mit dieser Erkenntnis wünsche ich euch einen tollen Tag!

 

Bildquelle: Mit freundlicher Genehmigung von Andrea Nagel: https://www.facebook.com/AndreaNagel.AnNa?ref=hl