Wo ich sein will – Ein Zitat

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Wo ich sein will

Ich will an einem Ort sein,
an dem jeden Tag getanzt wird,
wild oder sanft,
an dem Menschen sich berühren
körperlich und emotional
und miteinander weinen können.

Ich will an einem Ort sein
an dem jeden Tag gelacht wird,
gerade dann wenn es schwer wird.

Ich will an einem Ort sein,
an dem Menschen fröhlich streiten,
an dem um kleine und große Bedürfnisse
gerangelt wird,
jeder für sich einsteht
mit Liebe für den Anderen.

Ich will an einem Ort sein,
an dem Emotionen sein und fließen dürfen
und nichts zurückgehalten wird
aus falscher Scham.

 

Ich will an einem Ort sein
an dem Musik zu Hause ist
und die Schönheit der Welt
nach innen getragen wird.

Ich will an einem Ort sein,
an dem gekocht und gegessen wird
mit Freude und mit allen Sinnen,
an dem gerochen und geschmeckt wird.

Ich will an einem Ort sein,
an dem Wasser ist,
das mich mit seiner Energie umspült,
das Alte fortträgt und das Neue bringt
jeden Tag.

Da bin ich schon mit meinen Kindern,
ich will es ausdehnen und mit noch
viel mehr Menschen teilen.

Denn dann wird das Leben
ein wahres Fest.

Andrea Stern/Regentanz

Text gefunden auf: https://www.facebook.com/pages/Regentanz/777993788880726?fref=nf

 

 

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Was WIRKLICH wichtig ist und was ich WIRKLICH wissen möchte

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Es ist für mich nicht wichtig, womit du deinen Lebensunterhalt verdienst.

Ich möchte wissen, wonach du innerlich schreist
und ob du zu träumen wagst, der Sehnsucht deines Herzens zu begegnen.

Es ist für mich nicht wichtig, wie alt du bist.

Ich möchte wissen, ob du es riskierst, wie ein Narr auszusehen,
um deiner Liebe willen, um deiner Träume willen und für das Abenteuer des Lebendigseins.

Es ist für mich nicht wichtig, welche Planeten im Quadrat zu deinem Mond stehen.

Ich möchte wissen, ob du den tiefsten Punkt deines Lebens berührt hast, ob du geöffnet worden bist von all dem Verrat, oder ob du zusammengezogen und verschlossen bist aus Angst vor weiterer Qual.

Ich möchte wissen, ob du mit dem Schmerz – meinem oder deinem – da sitzen kannst, ohne zu versuchen, ihn zu verbergen oder zu mindern oder ihn zu beseitigen.

Ich möchte wissen, ob du mit der Freude – meiner oder deiner – da sein kannst, ob du mit Wildheit tanzen kannst, von den Fingerspitzen bis zu den Zehenspitzen erfüllt mit Begeisterung, ohne uns zur Vorsicht zu ermahnen, zur Vernunft, oder die Grenzen des Menschseins zu bedenken.

Es ist für mich nicht wichtig, ob die Geschichte, die du erzählst, wahr ist.

Ich möchte wissen, ob du jemanden enttäuschen kannst, um dir selber treu zu sein. Ob du den Vorwurf des Verrats ertragen kannst und nicht deine eigene Seele verrätst.

Ich möchte wissen, ob du vertrauensvoll sein kannst und von daher vertrauenswürdig.

Ich möchte wissen, ob du die Schönheit sehen kannst, auch wenn es nicht jeden Tag schön ist, und ob du Dein Leben aus der Kraft des Universums speisen kannst.

Ich möchte wissen, ob du mit dem Scheitern – meinem und deinem – leben kannst und trotzdem am Rande des Sees stehen bleibst und zu dem Silber des Vollmonds rufst: – Ja! –

Es ist für mich nicht wichtig, zu erfahren, wo du lebst und wie viel Geld du hast.

Ich möchte wissen, ob du aufstehen kannst nach einer Nacht der Trauer und der Verzweiflung, erschöpft, und bis auf die Knochen zerschlagen, und tust, was für die Kinder getan werden muss.

Es ist für mich nicht wichtig, wer du bist und wie du hergekommen bist.

Ich möchte wissen, ob du mit mir in der Mitte des Feuers stehen wirst und nicht zurückschreckst.

Es ist für mich nicht wichtig, wo oder was oder mit wem du gelernt hast.

Ich möchte wissen, ob du allein sein kannst und in den leeren Momenten wirklich gern mit dir zusammen bist.

Ich möchte wissen, was dich von innen hält, wenn sonst alles wegfällt.

Quelle: Oriah Mountain Dreamer, indianische Heilerin aus Kanada, gefunden auf verschiedenen Homepages

The best things in life are free…

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Vor einiger Zeit ist mir etwas Wunderbares passiert.

Ich kam gerade aus dem Bahnhof heraus gelaufen, als mich ein Mädel mit einem Pappschild ansprach.

Auf diesem Schild stand: Hugs for free – kostenlose Umarmungen

Zuerst war ich irritiert, aber dann konnte ich nicht wiederstehen und musste dieses liebe Geschöpf einfach umarmen.

Mein Tag war nach dieser spontanen Aktion um ganz viele Sonnenstrahlen reicher (obwohl es regnete 😉 )

httpswww.facebook.com top10homeremedies

Vielleicht habe ich irgendwann selbst einmal den Mut, mich mit einem Pappschild um den Hals in die Fußgängerzone zu stellen und Umarmungen zu verschenken. Einfach so… weil es saugut tut!!!!

Ich wünsche euch heute einen wunderbaren Tag! Und vielleicht habt ihr ja Lust, so ganz spontan jemanden in den Arm zu nehmen?

Kleiner Tip: Sagt eurem Gegenüber zuerst was ihr vorhabt, sonst könnte derjenige spontan die Flucht ergreifen – und das wäre nun nicht ganz im Sinne des Erfinders 😉

Quelle Foto: https://www.facebook.com/top10homeremedies

21. Januar – Weltknuddeltag

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Jedes Jahr am 21. Januar ist der Tag des Knuddelns, auch Weltknuddeltag genannt (engl. National Hug Day oder National Hugging Day).

Ins Leben gerufen wurde dieser international gefeierte Tag erstmals am 21. Januar 1986 in Clio, Michigan, USA. Der Begründer des Welktknuddeltages, Pfarrer Kevin Zaborney, hatte die Idee, die Menschen wieder mehr zueinander zu bringen. Zaborny entschied sich für den 21. Januar, weil dieser Tag genau zwischen Weihnachten und Valentinstag liegt. Zudem ist es während dieser Zeit oft kalt und dunkel und viele Menschen fühlen sich einsam, deprimiert und verloren.

Zaborny hatte das Gefühl, dass die amerikanische Gesellschaft zu verlegen wäre, um Gefühle in der Öffentlichkeit zu zeigen und wollte dies mit dem Weltknuddeltag ändern. Dass diese Annahme nicht nur für Amerika, sondern für viele Länder dieser Erde gilt, erklärt wohl auch den Erfolg dieses Tages und seinen Fortbestand.

Es gibt schon länger die Vermutung, dass Menschen mit einem guten Sozialkontakt eine bessere psychische und auch physische Entwicklung erleben. Es wird angenommen, dass Umarmungen dabei helfen können ein gutes Immunsystem aufzubauen und das Risiko von Herzerkrankungen, aufgrund der resultierenden Senkung des Blutdruckes, zu verringern. Wie die American Society Psychosomatik herausgefunden hat, kann eine 10 minütige liebevolle Umarmung zwischen zwei sich Liebenden helfen, Stress mit seinen ganzen Auswirkungen auf Körper, Geist und Seele zu reduzieren.

Paar 2

Wir können dies ja bereits bei unseren Kindern beobachten. Kinder nehmen sich ganz oft in den Arm und auch das Bedürfnis von den Eltern Geherzt und Gedrückt zu werden ist sehr groß. Nur wir Erwachsene mit unserem „Anstandsgefühl“ verbieten uns, das zu geben und zu nehmen was uns gut tut.

Umarmungen fördern die Gesundheit. Was also hält uns noch zurück, uns dieses kostenlose, überall verfügbare „Medikament“ zuzuführen?

Ich erlaube mir heute, Ihnen allen mindestens 10 Umarmungen zu verordnen!!!

Als Risiken müssen Sie mit Ohrfeigen rechnen, wenn Sie es versäumen sollten, vorher um Erlaubnis zu fragen 😉

Und als Nebenwirkungen können Sie sich auf eine Rückumarmung, Freude, Spaß, Lachen und gute Laune einstellen.

Ich empfehle Ihnen, diese Risiken und Nebenwirkungen in Kauf zu nehmen.

Sie könnten einen tollen Tag erleben!

Herzliche Umarmung

Ihre Ruso vom Rummelplatzsofa

Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/National_Hug_Day

Wenn der Vater mit dem Sohne – oder Erwachsensein wie geht das?

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Ich sitze auf meinem imaginären Sofa und beobachte einen Vater mit seinem Sohn.
Sie stehen bei einem Clown, der Luftballons verkauft. Der Vater möchte seinem Sohn einen tollen roten Luftballon schenken. Da sagt der Sohn zu seinem Vater:“ Mensch Paps, ich bin doch kein Baby mehr!“ Der Vater ist erstaunt und peinlich berührt zugleich, bedankt sich bei dem Clown und steuert zielstrebig den Süßigkeitenstand an.

Dort zeigt er seinem Sohn eine Zuckerwatte und hält ihm diese vor die Nase. Doch der Sohn ist gar nicht begeistert. „Jetzt wird es wirklich langsam peinlich Paps. Aus diesem Alter bin ich doch schon lange raus! Ich esse nur noch Erwachsenensüßigkeiten!“ „Erwachsenensüßigkeiten? Was kann ich mir denn darunter vorstellen?“, fragt der Vater. „Na Magenbrot, gebrannte Nüsse oder Pfefferminztaler.“, klärt der Sohn den Vater auf. Der Vater fragt seinen Sohn, wie er darauf kommt, dass dies Erwachsenensüßigkeiten sein sollen und der Sohn erklärt ihm, dass diese Sachen doch Kindern nicht schmecken und nur die Großen diese Leckereien kaufen. Da er ja auch schon groß ist, will er nur noch diese Süßigkeiten essen. Auch wenn sie ihm nicht wirklich schmecken.

Der Vater nimmt seinen Sohn und setzt sich mit ihm auf eine Bank. Er legt den Arm um ihn und sagt: „Mein lieber Sohn, du bist nicht erwachsen weil du Pfefferminztaler isst obwohl sie dir nicht schmecken. Du bist auch nicht erwachsen weil du in einem schicken Markenoutfit in die Schule gehst obwohl du lieber Lümmeljeans und Schlabbershirt anhättest. Und du bist auch nicht erwachsen wenn du über deinen Freund eine abfällige Bemerkung machst, weil er sich daneben benommen hat obwohl du zu gerne selbst mit gealbert hättest.“
Der Vater wirkt ein wenig wehmütig, als er fortfährt: „Nein, all diese Dinge zeugen nicht von Erwachsensein. Sie zeugen vielmehr von großen Kindern die verlernt haben Kinder zu sein. Die sich in eine Norm gepresst haben, die ihnen nicht wirklich entspricht. Tief in ihren Herzen sind sie doch alle Kinder. Wie schön bunt und lustig und fröhlich dieses Leben sein kann… Ich wünsche mir oft, einfach nochmal Kind zu sein.“

Plötzlich springt der Sohn auf und läuft mit einem kurzen: Bin gleich wieder da!, davon. Kurze Zeit später kommt er mit zwei extragroßen Zuckerwatten und zwei roten Luftballons zurück. Er drückt seinem verdutzen Vater jeweils eine Zuckerwatte und einen Luftballon in die Hand und meint fröhlich: „Das hab ich jetzt wie ein Erwachsener von meinem Taschengeld bezahlt! Und jetzt werde ich dir zeigen wie toll es ist ein Kind zu sein!“ Und mit diesen Worten drückt er sich die Zuckerwatte mitten ins Gesicht und lacht aus tiefstem Herzen. Der Vater, zuerst perplex und dann seine Chance witternd, macht es seinem Sohnemann nach und beide kugeln sich beinahe vor Lachen. „Du bist echt der beste Paps und das tollste große Kind der Welt“ ruft der Sohnemann und der Vater meint: „Und du mein Sohn, bist mein Kind und das eben war sehr erwachsen von dir!“

Ich sitze immer noch auf meinem imaginären Sofa, schaue mir diese Szene an und freue mich in meinem Herzen über diese beiden Menschen, die sich gerade gegenseitig so viel beigebracht und geschenkt haben. Ich bin der tiefsten Überzeugung, dass es uns Erwachsenen sehr gut zu Gesicht stehen würde, öfter mal wieder das Kind in uns zu leben.

Oder was meinst du? Fällt es dir leicht mal wieder richtig kindisch zu sein? Lass mich an deiner Meinung teilhaben oder erzähl mir von deinen Erfahrungen. Ich bin schon ganz neugierig!

(Text und Idee by rummelplatzsofa)