Das Leben vergeht

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Das Leben vergeht

Jeden Moment vergeht wieder ein Moment meines Lebens

Ich sitze hier,

nehme es wahr

Begreife, dass viele Menschen, die mir am Herzen liegen viel zu schnell nicht mehr bei mir sein werden

*

Das Leben vergeht

Jeder Moment davon ist so kostbar – mit nichts zu bezahlen

Ich sitze hier,

nehme es wahr

Begreife, dass ich allein die Macht habe, mein Leben zu gestalten – viel zu schnell werde ich alt und die Kraft schwindet

*

Das Leben vergeht

Jeden Moment achtsam, glücklich, in Frieden, liebevoll, mit allen Sinnen genießen

Ich sitze hier,

nehme es wahr

Begreife, dass ich weine, weine um mein Leben. Mein Leben das war und das welches gerade ist

Denn ich erkenne, ich weiß nicht wie man es tut – LEBEN

***

c) https://rummelplatzsofa.wordpress.com/

Herbstblumen

 

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Hände – so viel mehr als nur ein Körperteil

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Unsere Hände sind Teil unserer Extremitäten. In der Regel ausgestattet mit einer Handfläche und fünf Fingern dient uns die Hand zum Greifen, Spüren und Tasten.

Unser Gehirn kann die Informationen unserer Hände in Bilder umwandeln und unterstützt auf diese Weise unsere Sinnesorgane. Für sehbehinderte Menschen beispielsweise sind die Hände die Augen und ermöglichen durch das Ertasten die Wahrnehmung der Umwelt.

Und hier sind wir bei einer sehr wichtigen Fähigkeit unserer Hände angelangt. Sie ermöglichen uns eine feinere Wahrnehmung.

Wer kennt sie nicht, die Situation, dass man seinem Gegenüber die Hand gibt und auf einmal bekommt man eine Flut von Informationen über denjenigen, ohne dies bewusst wahrzunehmen. Ist die Hand kalt oder warm, schwitzig oder trocken, rau oder weich, groß oder klein. Ist der Händedruck freundlich, zurückhaltend oder eher kräftig und forsch?

Innerhalb von Millisekunden macht sich unser Gehirn ein Bild von dem Menschen, dessen Hand wir soeben genommen haben. Es analysiert die Infos und hilft uns, die Situation als freundlich oder als feindlich einzustufen.

Von Händen berührt zu werden kann sowohl positiv als auch negativ empfunden werden. Wenn die Berührung in beiderseitigem Einvernehmen stattfindet, so kann diese uns wohlige Schauer und auch ein Gefühl der Sicherheit bereiten.

Von Händen berührt zu werden kann ein Geschenk sein. Denken sie nur einmal an eine wohltuende Massage. Wenn es uns schlecht geht, freuen wir uns über eine Umarmung und als verliebtes Paar wollen wir die Hand des Anderen gar nicht mehr loslassen.

Alltägliches wie beispielsweise essen, anziehen, schreiben, Zähne putzen und noch vieles mehr, wird zu einer großen Herausforderung, wenn wir unsere Hände hierfür nicht nutzen können. Sofort sind wir auf die Hilfe und Unterstützung von anderen angewiesen. Spätestens in dieser Situation wird deutlich, wie wichtig unsere Hände für uns sind.

Die Hände übernehmen einen großen Teil unserer Kommunikation ohne dass wir uns dessen wirklich bewusst sind. Das „Reden mit den Händen“ ist allgegenwärtig. Jeder tut es. Wir nutzen die Gesten der Hände zur Untermalung und Betonung dessen, was wir sagen. Oder ersetzen manche Wörter ganz durch Gesten. Die Gebärdensprache ist in Deutschland sogar offiziell als Fremdsprache anerkannt. Der Hauptteil dieser Form der Sprache findet über händische Gesten statt. Unsere Körpersprache wird durch Gesten, Hand- und Fingerhaltungen mit geprägt. Signale wie STOP, Hallo und die Kusshand, um nur einige Beispiele zu nennen, kennt jeder. Und jeder versteht sie – egal in welcher Sprache dieser Mensch sich verbal verständigt. Eine Kultur- und Sprachübergreifende Kommunikation wird möglich.

Deine Hand

Bestimmte Handhaltungen beeinflussen auch unseren Gemütszustand. Beim Beten falten wir die Hände, bei Meditationen werden oft Mudras (symbolische Handgesten) genutzt und bei Yoga und Qi Gong unterstützen manche Gesten die Atmung. Natürlich gibt es auch hier noch wesentlich mehr Beispiele, nur würde es den Rahmen sprengen, diese alle hier aufzuzählen.

Wir nutzen unsere Hände auch dazu, anderen zu schaden und Leid zuzufügen. Grobe Berührungen, Schläge und Gesten, wie beispielsweise der bekannte gestreckte Mittelfinger, sind Ausdrucksformen unserer Persönlichkeit, die mit Hilfe unserer Hände umgesetzt werden. An dieser Stelle gilt es aber zu erwähnen, dass unsere Hände in diesen Fällen als durch unser Bewusstsein gesteuertes Werkzeug verwendet werden. Dies geschieht willentlich und mit bestimmter Absicht.

Ebenso willentlich und mit Absicht können wir uns und anderen mit unseren Händen Gutes tun. Der Austausch von Zärtlichkeiten, eine tröstende Hand oder ein aufmunterndes Schulterklopfen zum Beispiel.

Auch in vielen Sprichwörtern wird die vielseitige Bedeutung unserer Hände deutlich:

  • jemandem unter die Arme greifen

  • jemandem die Hand reichen

  • die Hand für etwas ins Feuer legen

  • von der Hand in den Mund leben

  • eine Hand wäscht die andere

  • Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach

Es lohnt sich also, einmal bewusst wahrzunehmen was wir mit unseren Händen tun und was unsere Hände für uns tun – und dankbar dafür zu sein, dass wir sie haben.