Vorsicht kritisch! – Sieht Liebe für euch so aus?

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Sieht Liebe für euch so aus?

  • Kompromisse, Abhängigkeit, falsches Verantwortungsgefühl, Pflichterfüllung
  • Herzenswünsche für den anderen aufgeben
  • akzeptieren, erdulden und ertragen
  • entschuldigen, rechtfertigen und verteidigen
  • in alten Gewohnheiten verharren – festgewachsen in all den Jahren
  • sich unterordnen, selbst aufgeben, anpassen, dienen
  • stets zum Wohle aller

 

Das kling nicht nach Liebe?

 

Dann will ich euch jetzt fragen:

Warum lebt ihr es dann???

 

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Was das Herz will?

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Ganz oft im Leben steht man an Weggabelungen an denen man sich für einen Weg entscheiden sollte.

Mir geht es gerade wieder einmal so.

Und auf die Frage hin, was ich tun soll – wie ich mich am besten entscheiden soll – kam ganz oft die Gegenfrage:
Was will dein Herz?

Ja, was will es denn?

  • Auf meinen Verstand hören –
    abwägen, strukturieren, orgnaisieren, planen, Lösungen entwickeln,… all das kenne, kann und mach ich.
  • Auf meinen Bauch / meine Intuition hören hören –
    das lerne ich immer mehr.
  • Auf mein Herz / meine Seele hören –
    kenne ich nicht – Wie geht das?

Wie kann ich den Weg zu meinem Herzen finden und seine Sprache verstehen lernen?

Ich Kornkreis

 

Bildquelle: Mit freundlicher Genehmigung von: http://www.praxis-raumfuerdich.de/

Meine Seele hat so große Sehnsucht nach euch… wo seit ihr???

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Ein altes Sprichwort sagt doch: Man vermisst nichts was man nicht kennt – oder so ähnlich.

Es gab da ein Wochenende im Juni – zur Sommersonnwende – am Ammersee. (http://www.alban-hevin.de/)

Irgendetwas hat mich dort hingezogen. Eine innere Stimme, die mir sagte, dort – genau dort musst du hin. Und ich war dort.

Ich war zu Hause – das erste Mal in meinem Leben hatte ich das Gefühl unter hunderten von fremden Menschen einfach zu Hause zu sein.

Endlich frei sein! Endlich ICH sein!

Ich habe dort den Mut gefunden, mich anzunehmen wie ich bin. Ich habe den Mut gefunden, zu meiner Gabe und zu meinem Tun zu stehen. Ich habe den Mut gefunden, mich nicht mehr zu verstecken. Was für ein Geschenk!!!

So etwas kannte ich bisher nicht. Ich habe auf Alban Hevin kennen lernen dürfen, wie Gemeinschaft funktioniert. Ich war Teil davon.

Wisst ihr was ich seit Alban Hevin am meisten vermisse?

Diese Gemeinschaft.

Ich bin ein „Spirit-Neuling“. Ich habe nicht viele persönliche Kontakte zu Gleichgesinnten. Und genau das fehlt mir. Wie gerne würde ich mich mit Menschen, die auf dem gleichen Weg sind wie ich austauschen. Mich mit ihnen treffen und Gemeinschaft leben.

Meine Seele hat so große Sehnsucht nach euch… wo seit ihr???

 

Gemeinschaft leben auf Alaban Hevin

Gemeinschaft leben auf Alaban Hevin
Bildquelle: © 2014 by Axel Hebenstreit / Lichtseelen.com

 

Was WIRKLICH wichtig ist und was ich WIRKLICH wissen möchte

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Es ist für mich nicht wichtig, womit du deinen Lebensunterhalt verdienst.

Ich möchte wissen, wonach du innerlich schreist
und ob du zu träumen wagst, der Sehnsucht deines Herzens zu begegnen.

Es ist für mich nicht wichtig, wie alt du bist.

Ich möchte wissen, ob du es riskierst, wie ein Narr auszusehen,
um deiner Liebe willen, um deiner Träume willen und für das Abenteuer des Lebendigseins.

Es ist für mich nicht wichtig, welche Planeten im Quadrat zu deinem Mond stehen.

Ich möchte wissen, ob du den tiefsten Punkt deines Lebens berührt hast, ob du geöffnet worden bist von all dem Verrat, oder ob du zusammengezogen und verschlossen bist aus Angst vor weiterer Qual.

Ich möchte wissen, ob du mit dem Schmerz – meinem oder deinem – da sitzen kannst, ohne zu versuchen, ihn zu verbergen oder zu mindern oder ihn zu beseitigen.

Ich möchte wissen, ob du mit der Freude – meiner oder deiner – da sein kannst, ob du mit Wildheit tanzen kannst, von den Fingerspitzen bis zu den Zehenspitzen erfüllt mit Begeisterung, ohne uns zur Vorsicht zu ermahnen, zur Vernunft, oder die Grenzen des Menschseins zu bedenken.

Es ist für mich nicht wichtig, ob die Geschichte, die du erzählst, wahr ist.

Ich möchte wissen, ob du jemanden enttäuschen kannst, um dir selber treu zu sein. Ob du den Vorwurf des Verrats ertragen kannst und nicht deine eigene Seele verrätst.

Ich möchte wissen, ob du vertrauensvoll sein kannst und von daher vertrauenswürdig.

Ich möchte wissen, ob du die Schönheit sehen kannst, auch wenn es nicht jeden Tag schön ist, und ob du Dein Leben aus der Kraft des Universums speisen kannst.

Ich möchte wissen, ob du mit dem Scheitern – meinem und deinem – leben kannst und trotzdem am Rande des Sees stehen bleibst und zu dem Silber des Vollmonds rufst: – Ja! –

Es ist für mich nicht wichtig, zu erfahren, wo du lebst und wie viel Geld du hast.

Ich möchte wissen, ob du aufstehen kannst nach einer Nacht der Trauer und der Verzweiflung, erschöpft, und bis auf die Knochen zerschlagen, und tust, was für die Kinder getan werden muss.

Es ist für mich nicht wichtig, wer du bist und wie du hergekommen bist.

Ich möchte wissen, ob du mit mir in der Mitte des Feuers stehen wirst und nicht zurückschreckst.

Es ist für mich nicht wichtig, wo oder was oder mit wem du gelernt hast.

Ich möchte wissen, ob du allein sein kannst und in den leeren Momenten wirklich gern mit dir zusammen bist.

Ich möchte wissen, was dich von innen hält, wenn sonst alles wegfällt.

Quelle: Oriah Mountain Dreamer, indianische Heilerin aus Kanada, gefunden auf verschiedenen Homepages

Verstand contra Herzenswünsche

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Verstand contra Herzenswünsche

Wir Menschen sind ein seltsames Völkchen.

Sind wir doch mit einer so umfangreichen Intelligenz und einem ausgereiften Verstand gesegnet, so benutzen wir genau diesen, um uns von unseren Herzenswünschen zu trennen.

Unser Verstand entscheidet meist über die wichtigsten Fragen unseres Lebens:

  • Welche Ausbildung ist sinnvoll?
  • Das kann ich mir nicht leisten!
  • Das muss jetzt unbedingt erledigt werden!
  • Ist dieser Mensch der standesgemäße Partner für mich?
  • Kinder oder Karriere?
  • Trennung oder Weiterkämpfen? Aber was wird dann aus dem Haus, den kindern, dem Geld,…?

Dies ist nur eine kleine Auswahl der Alltäglichkeiten die uns beschäftigt.

 

Meist wenden wir die Taktik des Aufrechnens an, wenn es darum geht Entscheidungen zu treffen.

Kosten, Nutzen, Ansehen und vermeintliche Sicherheit geht vor. Unser Bauchgefühl, welches als „Sendeorgan“ unserer Herzenswünsche fungiert, wird ignoriert.

Sprüche wie: „Spaß kann man nicht essen“, „Davon kannst du dir später nichts kaufen“ oder „Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“ kennt jeder und nutzt jeder um sich selbst davon zu überzeugen, dass das was er gerade tut gut ist. Auch wenn sein Körper (Bauch) eindeutige Signale sendet, dass dem nicht so ist.

Wir nutzen unseren Verstand dazu, uns mit vielen Argumenten dazu zu bringen unsere Herzenswünsche zu ignorieren und uns stattdessen weitläufigen Meinungen unterzuordnen, was denn gut für uns ist und was sich gehört.

 

Was macht es uns so schwer, auf unser Herz zu hören?

Fürchten wir, dadurch nicht mehr in die Norm zu passen?

Plagt uns die Sorge um das Wohlergehen unserer Kinder/Partner/Eltern?

Sind wir einfach so erzogen worden?

man sieht nur...

 

Ich stelle mir ernsthaft die Frage, was daran falsch sein soll, wenn ich beispielsweise aus tiefster Überzeugung meinem Herzen folge und meinen jahrelangen gutbezahlten Job in der Führungeposition an den Nagel hänge, um endlich die Ausbildung zu machen, von der ich schon mein Leben lang träume?

Ich bin ein Träumer? Naiv? – Vielleicht – vielleicht auch nicht.

Nichts im Leben hat Bestand. Kein Job, keine Partnerschaft, kein Haus nicht mal unser Leben selbst.

Und genau das ist doch der Punkt.

 

Wir leben das Leben der anderen und nicht unseres.

Wir erfüllen Verträge & Vorgaben, gesellschaftliche & familiäre Regeln, halten uns an Gesetze, ordnenuns Systemen unter, zahlen bereitwillig alles was andere von uns haben wollen und noch vieles mehr.

Das Leben ist Wandel. Und so wandeln sich auch unsere Ansichten, Erfahrungen und Wünsche.

Im Laufe des Lebens kommt vieles zu uns und vieles verlässt uns wieder.

 

Wenn wir nur auf unseren Verstand hören – wann leben wir dann?

Irgendwann, und das wird schneller sein, als jeder von uns es für möglich hält, ist es zu spät.

 

Ich persönlich möchte nicht mit dem Gedanken sterben, dass ich mein Leben gut organisiert bekommen habe und dass ich immer die besten Entscheidungen getroffen habe.
Nein, ich möchte mit dem Gedanken sterben gelebt zu haben – nicht perfekt – aber ganz im Sinne von Frank Sinatra: I did it my way!

 

Quelle: Youtube, akjgo1994, Frank Sinatra, My Way, With Lyrics

 

Der Daumen

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Beim Stöbern habe ich dieses Gedicht von Willy Meurer gefunden.

eine schöne Zusammenfassung dessen, was uns unser kleiner Daumen alles ermöglicht.

Der Daumen

Der Daumen ist einer der wichtigsten Teile am menschlichen Körper:

Man kann ihn lutschen;
Als Kellner kann man ihn beim Servieren in der Suppe halten;
Man kann ihn sich irgendwo hin stecken, um ihn warm zu halten;
Man kann ihn nach oben zeigend recken, um zu zeigen, daß es einem gut geht;
Man kann ihn auch nach unten zeigend recken, um zu zeigen, daß es einem schlecht geht;
Man kann ihn anderen auf’s Auge drücken;
Man braucht ihn zum Geldzählen – wenn man welches hat;
Man kann in einem Buch Eselsohren damit anlegen;
Man kann Anhalter damit spielen;
Man kann Haustürklingeln damit in Gang setzen;
Man kann nach hinten über die Schulter gerichtet damit anzeigen, daß jemand verschwinden soll;
Man kann als Nasenbohrer nicht auf ihn verzichten, um „Kügelchen“ zu drehen;
Man braucht ihn, um Hosen-Hemden-Blusen-und andere Knöpfe damit zu knöpfen;
Man kann an Büstenhaltern und Korsetts die Haken damit öffnen;
Man kann als Mann in der Hosentasche Ausbeulungen damit erzeugen, die etwas vortäuschen, was nicht da ist;
Man kann ihn zwischen Zeige-und Mittelfinger stecken, um damit obszöne Andeutungen zu machen;
Man kann bei einem Rohrbruch das Loch solange damit abdichten, bis der Installateur kommt;
Man kann auch seinen Abdruck bei der Polizei abgeben, für den Fall, daß man mal seine eigene Identität vergißt.
Man kann nach dem Öffnen einer Sektflasche mit dem Daumen die Öffnung abdichten, die Flache schütteln, und mit den Umstehenden dann neckische Spiele betreiben.

Was wären wir Menschen ohne unsere Daumen?

Wie schön ist es, dass wir unsere Daumen haben. Und welche Einschränkung kann es sein, wenn uns dieser kleine Körperteil fehlt.

Oder was meinen Sie? Wofür brauchen Sie Ihren Daumen?

© Willy Meurer (*1934), deutsch-kanadischer Kaufmann, Aphoristiker und Publizist, M.H.R. (Member of the Human Race), Toronto

Hände – so viel mehr als nur ein Körperteil

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Unsere Hände sind Teil unserer Extremitäten. In der Regel ausgestattet mit einer Handfläche und fünf Fingern dient uns die Hand zum Greifen, Spüren und Tasten.

Unser Gehirn kann die Informationen unserer Hände in Bilder umwandeln und unterstützt auf diese Weise unsere Sinnesorgane. Für sehbehinderte Menschen beispielsweise sind die Hände die Augen und ermöglichen durch das Ertasten die Wahrnehmung der Umwelt.

Und hier sind wir bei einer sehr wichtigen Fähigkeit unserer Hände angelangt. Sie ermöglichen uns eine feinere Wahrnehmung.

Wer kennt sie nicht, die Situation, dass man seinem Gegenüber die Hand gibt und auf einmal bekommt man eine Flut von Informationen über denjenigen, ohne dies bewusst wahrzunehmen. Ist die Hand kalt oder warm, schwitzig oder trocken, rau oder weich, groß oder klein. Ist der Händedruck freundlich, zurückhaltend oder eher kräftig und forsch?

Innerhalb von Millisekunden macht sich unser Gehirn ein Bild von dem Menschen, dessen Hand wir soeben genommen haben. Es analysiert die Infos und hilft uns, die Situation als freundlich oder als feindlich einzustufen.

Von Händen berührt zu werden kann sowohl positiv als auch negativ empfunden werden. Wenn die Berührung in beiderseitigem Einvernehmen stattfindet, so kann diese uns wohlige Schauer und auch ein Gefühl der Sicherheit bereiten.

Von Händen berührt zu werden kann ein Geschenk sein. Denken sie nur einmal an eine wohltuende Massage. Wenn es uns schlecht geht, freuen wir uns über eine Umarmung und als verliebtes Paar wollen wir die Hand des Anderen gar nicht mehr loslassen.

Alltägliches wie beispielsweise essen, anziehen, schreiben, Zähne putzen und noch vieles mehr, wird zu einer großen Herausforderung, wenn wir unsere Hände hierfür nicht nutzen können. Sofort sind wir auf die Hilfe und Unterstützung von anderen angewiesen. Spätestens in dieser Situation wird deutlich, wie wichtig unsere Hände für uns sind.

Die Hände übernehmen einen großen Teil unserer Kommunikation ohne dass wir uns dessen wirklich bewusst sind. Das „Reden mit den Händen“ ist allgegenwärtig. Jeder tut es. Wir nutzen die Gesten der Hände zur Untermalung und Betonung dessen, was wir sagen. Oder ersetzen manche Wörter ganz durch Gesten. Die Gebärdensprache ist in Deutschland sogar offiziell als Fremdsprache anerkannt. Der Hauptteil dieser Form der Sprache findet über händische Gesten statt. Unsere Körpersprache wird durch Gesten, Hand- und Fingerhaltungen mit geprägt. Signale wie STOP, Hallo und die Kusshand, um nur einige Beispiele zu nennen, kennt jeder. Und jeder versteht sie – egal in welcher Sprache dieser Mensch sich verbal verständigt. Eine Kultur- und Sprachübergreifende Kommunikation wird möglich.

Deine Hand

Bestimmte Handhaltungen beeinflussen auch unseren Gemütszustand. Beim Beten falten wir die Hände, bei Meditationen werden oft Mudras (symbolische Handgesten) genutzt und bei Yoga und Qi Gong unterstützen manche Gesten die Atmung. Natürlich gibt es auch hier noch wesentlich mehr Beispiele, nur würde es den Rahmen sprengen, diese alle hier aufzuzählen.

Wir nutzen unsere Hände auch dazu, anderen zu schaden und Leid zuzufügen. Grobe Berührungen, Schläge und Gesten, wie beispielsweise der bekannte gestreckte Mittelfinger, sind Ausdrucksformen unserer Persönlichkeit, die mit Hilfe unserer Hände umgesetzt werden. An dieser Stelle gilt es aber zu erwähnen, dass unsere Hände in diesen Fällen als durch unser Bewusstsein gesteuertes Werkzeug verwendet werden. Dies geschieht willentlich und mit bestimmter Absicht.

Ebenso willentlich und mit Absicht können wir uns und anderen mit unseren Händen Gutes tun. Der Austausch von Zärtlichkeiten, eine tröstende Hand oder ein aufmunterndes Schulterklopfen zum Beispiel.

Auch in vielen Sprichwörtern wird die vielseitige Bedeutung unserer Hände deutlich:

  • jemandem unter die Arme greifen

  • jemandem die Hand reichen

  • die Hand für etwas ins Feuer legen

  • von der Hand in den Mund leben

  • eine Hand wäscht die andere

  • Lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach

Es lohnt sich also, einmal bewusst wahrzunehmen was wir mit unseren Händen tun und was unsere Hände für uns tun – und dankbar dafür zu sein, dass wir sie haben.